Versorgung verändert sich – und mit ihr die Anforderungen an Market Access

Versorgung verändert sich – und mit ihr die Anforderungen an Market Access

Gedanken aus der Versorgungsrealität

Im Pharma Market Access stehen häufig klinische Evidenz, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt.

Mindestens genauso wichtig ist jedoch eine andere Frage:

Wie verändert eine Innovation die Versorgungsprozesse?

Ein Beispiel:

Eine Therapie, die bisher ambulant im Krankenhaus durchgeführt wurde, wird künftig im Homecare-Setting oder zu Hause angewendet.

Die medizinische Wirkung bleibt vergleichbar. Der Versorgungsprozess verändert sich jedoch grundlegend:

  • Patientenschulung statt Kliniktermin
  • neue Verantwortlichkeiten
  • andere Kommunikationswege
  • veränderte Ressourcen- und Prozessabläufe

Genau diese Veränderungen entscheiden zunehmend darüber, wie erfolgreich sich Innovationen in der Versorgung etablieren.

Deshalb modelliert das IWiG reale Versorgungspfade und kalkuliert den tatsächlichen Ressourcen- und Kostenaufwand auf Basis des Time-Driven Activity-Based Costing (TDABC). So entsteht eine gesundheitsökonomische Bewertung, die klinische Evidenz um die Analyse realer Versorgungsprozesse und ihres tatsächlichen Ressourcenverbrauchs erweitert.

Aus unserer Sicht beginnt die nächste Entwicklungsstufe des Pharma Market Access dort, wo Therapie und Versorgungsprozess gemeinsam betrachtet werden.

Wie stark berücksichtigen wir heute bereits die organisatorischen Auswirkungen neuer Therapien – und wo sehen Sie noch Potenzial?

Info-Link zur Softwarebasierten Prozessualen Gesundheitsökonomischen Analyse (SPGA)

IWiG gehört zu Deutschlands top Innovationschampions 2025 aus Forschung / Entwicklung / Wissenschaft, gemäß FOCUS-Business Bestenliste des Verlags Hubert Burda Media.