Vom Prozessmodell zur Entscheidung: Workflow-Management trifft Modellierung und Simulation
Was wäre, wenn wir Veränderungen von Arbeitsabläufen nicht erst umsetzen müssten, um ihre möglichen Auswirkungen zu erkennen?
Genau hier eröffnet die Verbindung von Workflow-Management, Modellierung und Simulation neue wissenschaftliche Perspektiven.
Als An-Institut der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft wollen wir das Kompetenzfeld Workflow-Management stärker mit bestehenden Forschungsaktivitäten verbinden und daraus neue gemeinsame Forschungsfragen entwickeln.
Dabei interessiert uns nicht nur der einzelne Prozess. Auch administrative, unterstützende und steuernde Workflows prägen die Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens – in Krankenhäusern ebenso wie bei Krankenkassen, pharmazeutischen Unternehmen und anderen Organisationen.
Eine spannende Perspektive liegt deshalb in der Entwicklung von Referenzmodellen, mit denen Arbeitsabläufe strukturiert beschrieben, verglichen und für Modellierung und Simulation nutzbar gemacht werden können.
Unser Ziel:
Nicht erst verändern und anschließend die Auswirkungen feststellen – sondern mögliche Veränderungen vorher systematisch untersuchen.
Daraus können gemeinsam mit Praxispartnern neue Forschungsprojekte entstehen:
Forschungsfrage → Praxispartner → Finanzierung → Forschungsprojekt → Modellierung und Simulation → Evaluation → Publikation und Transfer.
Auch datenbasierte Verfahren und KI können dabei eine Rolle spielen – dort, wo sie einen tatsächlichen zusätzlichen Erkenntnisgewinn schaffen.
Mehr zu unseren Überlegungen und der neuen Forschungsrichtung in der vollständigen Pressemitteilung.