IWiG entwickelt die SPGA als Instrument für reale Versorgungspfade
Klinische Evidenz, Kostendaten und Modellannahmen bilden die Versorgung zwar theoretisch ab – nicht aber die tatsächlichen Prozesse im Klinikalltag.
Die größte Abweichung entsteht häufig nicht in der Therapie selbst, sondern im Versorgungsprozess darum herum.
Damit verschiebt sich Market Access zunehmend von der reinen Evidenzdiskussion hin zur Frage der Versorgungsrealität: Wie lässt sich ein neues Therapiekonzept tatsächlich in bestehende klinische Abläufe integrieren?
Die Softwarebasierte Prozessuale Gesundheitsökonomische Analyse (SPGA) ist ein Ansatz, der diese Frage adressiert: Im Fokus steht nicht nur die Therapie, sondern der gesamte Versorgungspfad – inklusive realer Prozess-, Pflege- und Ressourcenaufwände.
SPGA zeigt:
- reale Zeit- und Prozessverbräuche
- interdisziplinäre Ressourcenlogiken
- Pflege- und Koordinationsaufwände
- Auswirkungen auf Durchlaufzeiten und Kapazitäten
Wer Versorgungsprozesse nicht realitätsnah abbildet, riskiert fehlende Anschlussfähigkeit im Market Access.
IWiG gehört zu Deutschlands top Innovationschampions 2025 aus Forschung / Entwicklung / Wissenschaft, gemäß FOCUS-Business Bestenliste des Verlags Hubert Burda Media.